Leserbrief zum Artikel Jesus Christus – der einzige Weg zu Gott?
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grüße an pascal
(auf der suche nach licht <anonym>, 11.03.2006/12:44)
| hello, endlich habe ich jemanden gefunden, der änliche Ideen hat wie ich. Leider sind die meisten Leserbriefe von totalen Zweiflern oder vollkommen Überzeugten geschrieben und ich habe mich gefeut Pascals Leserbrief zu lesen. Ich verstehe noch immer vieles nicht was mit Jesus zu tun hat, auch wenn ali es mir vergebens versucht hat zu erklären (gothicforum.) Mir scheint es für uns als Christen vorteilhaft uns mit jesus auseinander zusetzen, aber ich habe das Gefühl dass er eine zu hohe Bedeutung erreicht hat. Er ist und bleibt für mich Gottes SOHN und nicht Gott (ich bin immer noch die Tochter meiner Mutter und kann nie sie selber werden, egal wie sehr ich mich für sie einsetze.) Warum um alles in der Welt kann ich nicht einfach direkt zu Gott reden, war es das nicht wofür sich Martin Luther unter anderem eingesetzt hat? Das wir ohne Zwischenmänner direkt zu Gott reden ? na gut man könnte nun argumentieren dass Jesus auch Gott ist…. Nach langem Überlegen kam ich zu der Entscheidung, dass wir Christen Jesus Ideen und Reden uns eindeutig zu Herzen nehmen sollten um ein besseres Leben führen zu können somit ist er der Weg für uns, indem wir seine Reden befolgen. Wir gehen nun einmal davon aus, dass wir sehr viele Fehler machen und wenn man betrachtet was Gott uns durch Jesus gesagt hat gibt es wohl keinen der sagen dass er vollkommen wäre. Mit Jesus Ideen könnten wir ein wenig näher zu Gott rücken. Was aber ist mit einem Buddhisten der nicht von Anfang an versündigt ist? Was soll er mit Jesus, er hat ganz andere Ideen von Gott und ist unter anderen Glaubensbedingungen auf gewachsen. Vermutlich findet er sich sehr gut in seinem Glauben zurecht und handelt einem Christen nicht unähnlich (ich weiß erhlich gesagt nicht viel über die anderen Glaubensrichtungen, vermute aber doch, dass wir im grundsatz alle ähnliche ideen zum miteinander Leben haben ) Warum um alles in der Welt sollten wir denn alles mit aller Gewalt verchristilichen ? die Vergangenheit hat uns gezeigt, dass das nie gut ausgeht. Unser Glaube passt nun einmal nicht für jeden. Ich habe das starke Gefühl, dass nicht jeder Mensch Jesus braucht, vielleicht jeder christ- Wie der text geschrieben wurde höhrt es sich aber so an als würden alle im „Fegefeuer” landen nur weil sie nie etwas von Jesus höhrten. Da können sie verdammt noch mal nichts für ! Ich finde hier auf der Seite wird die Bibel zu wörtlich genommen, ich bin der Meinung, dass vieles eher bildlich gesehen werden sollte, da es so einfacher zu verstehen war. Ich glaube nicht das andere konfesionen sofort in die ewige Verdammnis geratten nur weil sie nie etwas von unserem Gott hörten, ihnen hat sich Gott einfach anders offenbart. Nun ja, ich weiß noch nicht genug über Gottes und Jesus um ein Urteil ablegen zu könne, aber ich habe nicht das Gefühl, dass es alles so ist wie es auf dieser Seite beschrieben wird. Ich hoffe auf eine antwort die mal etwas anders ist als diese üblichen 0815 antworten mit ordentlich zitaten aus der bibel oder irgendeinem Beispiel das nicht im geringsten was mit dem Inhalt des textes zu tun hatte. Ali ich möchte gerne mal DEINE meinung hören und nicht einen Text der alle noch so guten ideen des schreibers einfach platt übergehen anstatt stellung zu nehmen zu kritik. Wenn Du nur mit zitaten antwortest ist es nicht gerade überzeugend finde ich. Trotzallem bewundere ich es, dass Du Dir die Mühe machst auf alles zu antworten. Es ist sicher viel arbeit, wobei sie mir manchmal fast fanatisch erscheint. Nun ja würd mich freuen über eine sinnvolle antwort. Schöne Grüße auch an Pascal, Deine Meinung finde ich genau richtig !
| | Antwort von ali: | ich hoffe, dir wird klar wie gefährlich deine meinung ist:
Jesus lehrte klar, dass es nur in ihm Erlösung gibt: "Wer an den Sohn (Jesus) glaubt, der hat das ewige Leben. Wer aber dem Sohn nicht gehorsam ist, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt über ihm" (Jo. 3,36; vgl. Jo. 3,18; 1. Jo. 5,12). Nicht Religion oder Frömmigkeit, auch nicht der Glaube an "den einen Gott" rettet aus Sünde und Tod (Jak. 2,19), sondern nur Jesus. So bekennt Petrus vor dem Hohen Rat der Juden (die den wahren Gott Jahweh kannten und verehrten): Es ist in keinem anderen Heil als in Jesus (Apg. 4,12). Nur Jesus rettet, keine Kirche und keine Tradition. Dieses Evangelium muss überall verkündigt werden, auch im vermeintlich "christlichen" Europa.
Persönlicher Glaube an Jesus Wer an Jesus glaubt, der hat das ewige Leben (Jo. 3,18; 3,36). Ein sachliches Anerkennen von religiösen Tatsachen oder Inanspruchnehmen von Sakramenten reicht nicht aus. Errettung gibt es nur im persönlichen Glauben an Jesus Christus. Die Bibel warnt die Gottesfürchtigen, ihre Zugehörigkeit zum Volk Gottes als Heilsgarantie zu sehen (Mt. 3,9; Rö. 2,28). Menschen werden sogar in Jesu Namen weissagen, Dämonen austreiben und Wunder vollbringen - und doch kennt Jesus sie nicht, und sie sind verdammt (Mt. 7,22; 24,5). Nicht die Zugehörigkeit zu einer Kirche rettet, auch nicht das Vertrauen auf die Wirksamkeit von Sakramenten, sondern nur die persönliche Beziehung zu Jesus. Diese Botschaft gilt es auch unter Menschen zu verkündigen, die sich als Christen verstehen.
Für mich wirksam Diese biblische Wahrheit möchte ich mit einem Medikament vergleichen: Solange ich nur von seiner Wirkung überzeugt bin, es aber nicht einnehme, kann es seine heilende Wirkung nicht entfalten. Die richtige Erkenntnis über die Wirksamkeit des Medikamentes nützt mir nichts. In gleicher Weise werden die objektiven Heilstaten Gottes, dass Jesus vor 2000 Jahren für die Sünde der ganzen Welt (und für meine Sünde) gestorben und er für mich auferstanden ist, erst dann für mich wirksam, wenn ich sie im Glauben annehme. Ich muss Gottes Geschenk vertrauensvoll annehmen. Seine Verheißungen sind wie ein Scheck, den es auf der Bank einzulösen gilt. Bis dahin ist es bloß ein Stück Papier; ich habe nichts von dem Wert, sondern lebe weiterhin in Armut. Mission will dazu einladen, dass Menschen die Zusagen Gottes einlösen, und das, was ihnen vielleicht wissensmäßig bekannt ist, Realität in ihrem Leben wird.
Eine lebendige Beziehung zu Gott Glauben heißt vertrauen. Darum hat Mission nichts gemein mit Zwang oder Proselytieren. Es geht nicht darum, Menschen zu einem Wechsel ihrer Religion oder Kirche zu bewegen, schon gar nicht durch Manipulation und Überredung. Es ist nicht das Ziel, Katholiken zu Evangelischen zu machen, orthodoxe Christen zu Baptisten oder Mitglieder von Landeskirchen zu Freikirchlern - sondern dass Menschen zu einer persönlichen Beziehung mit Gott finden und sich dann aus Dankbarkeit ihm und seinem guten Willen voll anvertrauen. Diese Botschaft gilt für Lutheraner in Island genauso wie für Katholiken in Spanien, Orthodoxe in Griechenland und Baptisten in Deutschland. Solange es noch Menschen gibt, die die Vergebung ihrer Sünden und das neue Leben in Jesus Christus noch nicht kennen, ist Mission noch nötig.
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