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Brief
(VDB <anonym>, 12.03.2007/22:05)
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Hallo nochmal,
"Jesus behauptete, Gott zu sein." Die Göttlichkeit Jesu Christi wurde fast drei Jahrhunderte nach seinem Tod auf dem Konzil von Nizäa propagiert - er selbst hat eine derartige Behauptung nicht getätigt. Da Äußerung Jesu, er sei "Gottes Sohn", ist eine zur damaligen Zeit häufig verwendete Beschreibung für Menschen ausgeprägter geistlicher Ausrichtung und beweist nichts gegenteiliges. Die angeführte Stelle ist somit schlichtweg falsch. Bitte korrigiere dieses.
Beste Grüße... |
| Antwort von ali: |
die bibel weiss es besser als konzile: Johannes 1,1 macht deutlich, dass der Messias, der hier mit dem Wort Gottes gleichgesetzt wurde, von Gott ausgeht und auch schon vor dem Werden der Schöpfung bei Gott war (Johannes 17,5). In Christus ist das Wort menschliches Wesen geworden (Johannes 1,14).
Mehr noch, das Wort ist schöpferischer Ursprung dieser Welt. Diese Aussage macht Paulus auch über Jesus Christus in Kolosser 1,15-17. Es wird sogar bezeugt, dass dieses Wort (gr. logos) Gott ist. Offenbarung 19,13 zeigt uns deutlich, dass Jesus Christus dieses Wort Gottes ist.
Dass Gott menschliche Gestalt annahm, ist uns aus der Bibel nicht fremd (1.Mose 18;1.Mose 32,25-33;Richter 2,1-5 usw.) Dass Gott selbst aber Mensch wird, ist ein ganz spezieller Aspekt dieser Tatsache.
Der menschgewordene Christus ist Gott, wie Paulus im Philipperbrief klar ausdrückt:
Habt diese Gesinnung in euch, die auch in Christus Jesus war, der in Gestalt Gottes war und es nicht für einen Raub hielt, Gott gleich zu sein. Aber er machte sich selbst zu nichts und nahm Knechtsgestalt an, indem er den Menschen gleich geworden ist … Philipper 2,6 … den Ungläubigen, denen der Gott dieser Welt den Sinn verblendet hat, dass sie nicht sehen das helle Licht des Evangeliums von der Herrlichkeit Christi, welcher ist das Ebenbild Gottes. 2.Korinther 4,4 Genau das hat Jesaja bezüglich des kommenden Messias vorausgesagt: Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und er heißt Wunder-Rat, Gott-Held (wörtl. starker Gott), Ewig-Vater, Friede-Fürst; auf dass seine Herrschaft groß werde und des Friedens kein Ende auf dem Thron Davids und in seinem Königreich, dass er es stärke und stütze durch Recht und Gerechtigkeit von nun an bis in Ewigkeit. Jesaja 9,5
Ein Kind (Mensch) ist geboren; dieser ist Ewig-Vater, starker Gott! |