Leserbrief zum Artikel Jesus Christus – der einzige Weg zu Gott?
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Der Jesus mit dem Christus
(oemet <anonym>, 06.04.2007/11:38)
| Hi Ali,
also erstmal respekt, dass du das versuchst so klar anzusprechen. Was mir allerdings an dem Artikel nicht ganz gefallen hat ist, dass man zwischen den Zeilen wieder ein anti-religion und ein pro-jesus vermittelt bekommt. Im endefekt gibt es keine Sünde. Alles eine Ansichtssache ... die frage ist doch : was ist meine Motivation, etwas zu tun ? Aus welchen Beweggründen setze ich Ursachen ?! Man sagt, Buddha habe einen Mann getötet, weil dieser 500 Männer töten wollte und es nicht anders verhinden konnte. Verwerflich ? Gerechtfertigt ? ... ansichtssache ... im endefekt muss Buddha sich gegenüber Rechenschaft ablegen. (Gott wohnt in uns)
Verwerflich ist das Rad von Tod und Wiedergeburt auch nicht. Es ist Gesetzmässig, solange wir Energie auf dieser Ebene Erzeugen; Diese von uns ausgeglichen werden muss ... auch über mehrere Lebzeiten hinweg. Das ist Evolution ... evolution des Bewusstseins. Es lernt daraus auf seine Gedanken-Worte-Taten zu achten/bewusst anzuwenden (Schöpfungsprinzip).
Als Jesus sagte : "Folgt mir" habe ich es so interpretiert, dass er uns damit aufmuntern möchte, seinem Beispiel zu folgen. Es ihm gleich zu tun. "Und das was ich kann, wahrlich ich sage euch, das könnt Ihr schon lange" ...
Auch bin ich der Meinung, dass Josef dennoch die Leibliche Ursache für den Körper Jesu ist. Die frage ist doch : Wie war Jesu beseelt ? Und in dem Zuge : Was hat er gemeint, wenn er sagte : "Niemand kommt zum Vater ausser durch mich" ... Wenn ich davon ausgehe, dass Jesu zwar ein Mensch war, allerdings einen weiteren (göttlichen) Bewusstseinsanteil in sich trug, den er mit seiner Entwicklung immer mehr zum ausdruck bringen konnte, so kann ich sagen : dann haben wir das ab diesem Zeitpunkt auch. Das sogenannte Christus Bewusstsein. Das bedeutet es für mich. Mich auf dieses Christus-Bewusstsein einlassen, damit ich "erlösung" erfahre. Auch sagst Du, dass man nichts tun müsste um erlöst zu werden ... naja ... im prinzip muss ich mich diesem Gedankengut öffnen, und anfangen mich zu entwickeln. Mir meiner selbst bewusster werden, bevor ich aus dem Kreislauf von Werden und Vergehen hinauskomme. Und das Christus-Bewusstsein ist der Schlüssel, den Jesus uns durch sein Leben gegeben hat. Er hat uns gezeigt, dass es möglich ist. Das bedeutet auch Ostern für mich. Auch bedeutet es nicht, verantwortung abzugeben an Jesus. Es bedeutet, sich all seiner Taten bewusst zu werden und - je weiter man sich entwickelt - diese Bewusstheit zum Ausdruck bringen in seinen Gedanken-Worten-Taten. Das ist Verantwortung =)
Und zur Wahrheit ... : ) Du sagst 2+2=4 und nicht 8. Nach welchen Rechenregeln ? Wenn die Regeln einheitlich sind ( Verstand ), dürfte eigentlich immer 4 rauskommen. Für jemanden der anders Rechnet ( anders denkt ) kommt 8 raus, und das ist dann seine Realität! Rede ich nun in Liebe ( Herz ) sage ich diesem Menschen, dass auch er Recht hat und wir uns am Ende (allumfassende Wahrheit) treffen werden. Das bedeutet es für mich, Gott zu vertrauen. Darauf zu vertrauen, dass Jeder seinen ganz Individuellen Weg zur allumfassenden Wahrheit findet. Durch dieses Vertrauen entwickle ich Toleranz und aus Toleranz entsteht Liebe. Erst wenn ich es Tolerieren kann, kann ich anfangen es zu lieben. Toleranz ist ohnehin das zauberwort unserer Heutigen Zeit. Schau Dir nur die ganzen Spaltungen von Meinungen an, die unsere Zeit durchströmt. Rassismuss, Politik, Schule etc ... Jede Spaltung ist trennung ... und das ist Dualität. Wollen wir allerdings den "Himmel auf Erden" erschaffen, bedarf es Einheits-Bewusstsein/Denken - angefangen bei Toleranz. Natürlich ist die Bibel ein Weg. Aber auch nur einer von Vielen. Was hälst Du davon ? =) Leider gehe ich auch nicht ganz konform mit der Bibel, da diese von Menschen geschrieben ist und ab und an auch umgeschrieben, aus politischen, oder massenkontrollierbaren Gründen. Zuviel Schwarz-Weiss, was man zu Wörtlich nimmt.
Gott ist nicht Strafend! Gott ist Liebe! Es gibt keine Sünde ... die einzige Sünde die der Mensch an der Schöpfung begeht ist vielleicht, nicht gegenwarts bezogen zu denken (sorgen, nöte, ängste). So füllt er seinen Gedankenspeicher und zögert damit das vergeistigen des Universums nur unnötig in die länge.
Wenn Du magst, schreib mir ne persönliche Antwort. Vielleicht bist Du ja für weiterführende Gedanken offen. Würd mich freuen ;)
Liebe Grüße
TomTom | | Antwort von ali: | es gibt sünde: Sünde ist Gesetzlosigkeit, ein Zustand der Rebellion gegen Gott. Seit der Zeit, da die Sünde durch Adam und Eva in die Welt kam, steht der Mensch unter dem Joch der Sünde - einem Joch, das nur durch Gottes Gnade durch Jesus Christus weggenommen werden kann. Der sündige Zustand der Menschheit zeigt sich in der Tendenz, sich selbst und die eigenen Interessen über Gott und seinen Willen zu stellen. Sünde führt zu Entfremdung von Gott und zu Leid und Tod. Weil alle Menschen Sünder sind, bedürfen sie auch alle der Erlösung, die Gott durch seinen Sohn anbietet. (1. Johannes 3,4; Römer 5,12; 7,24-25; Markus 7,21-23; Galater 5,19-21; Römer 6,23; 3,23-24) |
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